Ausgangspunkt einer Sanierung ist immer eine vorhandene Krise des Unternehmens. Dabei entwickelt sich eine Krise nahezu immer schleichend. Eine Reaktion des Unternehmers erfolgt meist zu spät!

Die Ursachen einer Krise werden in zwei große Felder eingeteilt:
  • Innere Ursachen (endogen)
    z.B. Managementfehler, falsche Liquiditätsplanung etc.

  • Äußere Ursachen (exogen)
    z.B. erhebliche Zinserhöhung, Probleme beim Zulieferer etc.
Lassen sich die inneren Ursachen relativ zügig beheben, ist dies bei den äußeren ungleich schwieriger.

Die Krise selber unterscheidet sich in drei Arten:

  • die Liquiditätskrise

  • die strategische Krise

  • die Erfolgskrise
Die verschiedenen Arten der Krise treten nur in ganz selten Fällen alleine auf. So führt beispielsweise eine Erfolgskrise in nahezu allen Fällen im Anschluss zu einer Liquiditätskrise.

Bevor es nun zur Sanierung eines Unternehmens kommt, ist zu prüfen, ob das Unternehmen sanierungsfähig aber auch sanierungswürdig ist.

Bei der Sanierungsfähigkeit wird geprüft, ob das Unternehmen mittel- und langfristig in der Lage ist, wirtschaftlich zu überleben.

Die Sanierungswürdigkeit dagegen ist viel schwerer zu beurteilen, denn die Faktoren zur Bewertung sind in der Regel personenabhängig und dadurch häufig auch subjektiv.

Begeben Sie sich frühzeitig in eine fachkundige Beratung. Je eher Sie sich mit der Situation auseinandersetzen, desto größer ist die Chance einer erfolgreichen Sanierung!




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